Bio im PSZD

Was ist eigentlich das Pädagogisch Soziale Zentrum Dortmund e.V.?

Es handelt sich um einen eingetragenen und gemeinnützigen Verein. Er wurde 1971 von Seiten des Christopherushauses, des Waldorfkindergartens, der Rudolf-Steiner-Schule und des Paritätischen Altenheim begründet. Er hat heute etwa je 25 persönliche und institutionelle Mitglieder. Unter anderem sind alle auf dem Gelände am Mergelteich tätigen Einrichtungen Mitglied im PSZD. Der PSZD e.V. ist, mit wenigen Ausnahmen, Eigentümer der Gebäude auf dem Gelände an der Mergelteichstraße. Das PSZD hat die Aufgabe, anthroposophische Einrichtungen, die auf pädagogischem und sozialem Felde tätig sind oder werden wollen, zu fördern und zu unterstützen. Anfang der 70er-Jahre gab es eine erste Phase, in der vornehmlich auf ideeller Ebene, wohl mehr in der Art eines initiativen Kreises, zusammengearbeitet wurde. Eine zweite Phase bildete sich ab etwa 1976 heraus. Sie ist durch die Übernahme von Bauherrenschaften gekennzeichnet, die von den daran interessierten Einrichtungen an das PSZD herangetragen wurden. Seit etwa 1990 hat sich dies wiederum gewandelt, indem der PSZD e.V. seine Rolle als Vermieter und Verwalter der Gebäude im engeren Sinne angenommen hat, wodurch für die nutzenden Mitgliedsvereine eine Entlastung und Freisetzung von Kräften erzielt wurde. Die Tätigkeiten des PSZD gliedern sich seither klar in „ideelle“ Förderung von Aus- und Weiterbildung, Bildungswerk, Unterstützung der Mitgliedsvereine bei ihren satzungsgemäßen Aufgaben und „vermögensverwaltende“ durch die Grundstücke an der Mergelteichstraße mit jetzt insgesamt 10 Gebäuden.


Was ist also das PSZD?

Das PSZD ist eine außerordentlich gut funktionierende und wirtschaftlich stabile Solidargemeinschaft. Dort gibt es Raum für Initiative, aber auch streng beachtete Grundsätze im Hinblick auf wirtschaftliche Solidität. Die Zukunft des PSZD wird davon abhängen, ob die Mitglieder den Gedanken einer Solidargemeinschaft mit Leben erfüllen können.

Quelle: Friedrich Genz